DMEA 2026: Digitalisierung zwischen Vision und Praxisalltag
Drei Tage DMEA bedeuten vor allem eines: viele Gespräche, viele Eindrücke und viele Ideen rund um die Zukunft des Gesundheitswesens.
Auch in diesem Jahr standen Themen wie digitale Prozesse, vernetzte Systeme und neue Anwendungen im Mittelpunkt. Auf den ersten Blick wirkt vieles bereits sehr durchdacht und nahtlos integriert. Gleichzeitig zeigt sich im Austausch mit Praxen und Dienstleistern immer wieder eine zentrale Frage:
Was davon funktioniert später tatsächlich im Alltag?
Zwischen Innovation und Realität
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen entwickelt sich spürbar weiter. Viele Lösungen bieten großes Potenzial und zeigen, wie moderne Prozesse in Arztpraxen künftig aussehen können.
Im Praxisalltag treffen diese Konzepte jedoch häufig auf gewachsene Strukturen, unterschiedliche Systeme und individuelle Abläufe. Genau dort zeigt sich, wie wichtig es ist, dass digitale Lösungen nicht nur technisch funktionieren, sondern sich auch sinnvoll integrieren lassen.
Denn Digitalisierung endet nicht bei einer neuen Anwendung – sie beginnt dort, wo Prozesse zuverlässig ineinandergreifen.
Messetreiben auf der DMEA 2026 in Berlin – Austausch, Innovation und neue Impulse rund um die Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Der Praxisalltag bleibt der entscheidende Maßstab
Auf der DMEA wurde deutlich, dass sich der Fokus zunehmend verändert. Es geht längst nicht mehr nur darum, möglichst viele Funktionen anzubieten. Entscheidend wird vielmehr, wie gut Lösungen den Alltag tatsächlich vereinfachen.
Dazu gehören vor allem: stabile Abläufe, verständliche Prozesse und Systeme, die miteinander arbeiten statt nebeneinander.
Gerade in Arztpraxen zeigt sich schnell, wie stark funktionierende IT-Strukturen den täglichen Ablauf beeinflussen können.
Digitalisierung braucht Zusammenarbeit
Ein weiterer Eindruck aus den Gesprächen vor Ort: Gute digitale Lösungen entstehen selten isoliert.
Damit Prozesse im Alltag funktionieren, braucht es die Zusammenarbeit zwischen Praxisteams, Softwareanbietern und IT-Dienstleistern. Erst wenn technische Möglichkeiten und praktische Anforderungen zusammenkommen, entstehen Lösungen, die langfristig funktionieren.
Die eigentliche Herausforderung liegt deshalb oft nicht in der einzelnen Anwendung, sondern im Zusammenspiel der Systeme und Prozesse.
Gemeinsam vor Ort mit einem Teil des Teams der mediDOK Software Entwicklungs GmbH (inkl. bekannter Ansprechpartner wie Tina Maul, Victoria Dome und Rainer Svojanovsky).
Mehr als nur neue Technologien
Die DMEA 2026 hat gezeigt, wie viel Bewegung aktuell im Bereich Digital Health entsteht. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass erfolgreiche Digitalisierung weit mehr bedeutet als neue Technologien einzuführen.
Entscheidend bleibt, ob Lösungen den Alltag wirklich entlasten, Prozesse vereinfachen und zuverlässig funktionieren.
Denn am Ende zeigt sich der Erfolg digitaler Lösungen nicht auf der Messe, sondern im täglichen Arbeiten in der Praxis.
Die Vorteile der Modulare aufgebauten Software medatixx sind vielseitig:
medatixx enthält perfekt zugeschnittene Angebote für verschiedene Fachrichtungen, Organisationsformen und Praxisgrößen. Deshalb können so viele Praxen von diesem Softwarepaket profitieren:
Dashboard: Übersicht über alle relevanten Informationen und Daten Ihrer Patient:innen.
medatixx mobile: Mit der App Patient:innen und Scheine mobile anlegen und bearbeiten – auch vor Ort.
Aufgaben- und Dokumentationsmanagement: Verknüpfung von Karteikarteneinträgen mit Aufgaben für die einzelnen Ärzte.
Kalender: Anzeige von mehreren individuell konfigurierten Zeitplänen.
x.archiv: Tiefe Integration mit flexiblem Funktionsumfang für Ihr digitales Archiv.
x.webtermin: Einfaches und sicheres Online-Terminmanagement für Ihre Praxis, inklusive Termin-Erinnerungen für Ihre Patient:innen.
Die wichtigsten Daten Ihrer Patient:innen auf einem Blick.
Unsere Kunden wechselten zu medatixx von Altsystemen wie:
Weil die Praxen und MVZs am effektivsten mit medatixx arbeiten können, wechselten viele unserer Kunde von folgenden Altsystemen:
Psyprax
Epikur
T2med
Medical Office
Toledo
Smarty
SAP Ambulatory Care Management
Duria
CGM Medicom
Evident
Data-AL
Medistar
Turbomed
ALBIS
Quincy
Tomedo und anderen.
Worin unterscheiden sich die verschiedenen Praxisverwaltungssysteme?
Um zu wissen, welches Praxisverwaltungssystem das Richtige ist, gibt es einige Aspekte, die beachtet werden müssen:
Praxisgröße und Fachrichtung – Die Wahl der Praxissoftware ist abhängig von der Organisationsform Ihrer Arztpraxis. Hier unterscheiden wir zwischen einer Einzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft oder medizinisches Versorgungszentrum (MVZ). Ebenso wichtig ist es, ob es sich um eine spezialisierte Praxis wie z.B. eine Augenarztpraxis, oder um eine Frauenarztpraxis handelt. Damit Sie die Funktionen erhalten, die Sie benötigen, muss die Praxissoftware sich zwingend daran orientieren.
Betriebssystem und webbasierte Praxissoftware – Betriebssysteme wie Microsoft, Android, macOS, iOS usw. geben vor, welche Praxissoftware auf Ihren Computern oder mobilen Endgeräten laufen wird. Schlussendlich auch eine Kostenfrage. medatixx bietet zusammen mit der Hardware ein perfektes Team, unschlagbar bei der Abwägung von Kosten und Nutzen.
Funktionsumfang – wer viel zahlt, bekommt auch viel. Anders ist das bei medatixx. Die modular aufgebaute Software kann genau an die Bedürfnisse der Praxis angepasst werden. Man muss sich also auch nicht von Anfang an für alles oder nichts entscheiden. Und wächst die Praxis, können einfach neue Funktionen dazugebucht werden.
Abrechnungsmanagement – Einige Praxisprogramme sind für viele medizinische Fachrichtungen ausgelegt, andere nur fachspezifisch. Das kann Auswirkungen auf das Abrechnungsmanagement bzw. auf die Auswahl der Gebührenordnungen haben. ComService arbeitet hier mit dem KV- Abrechnungssystem HonorarPlus – der digitalen Abrechnungs-App für die KV-Abrechnung. Lassen Sie sich dazu kostenfrei beraten, Sie werden überrascht sein, um wie viel optimierter Ihre Abrechnung sein wird.
Schnittstellen – Die Schnittstellen einer Praxissoftware sind deshalb wichtig, weil Sie die Kommunikation mit anderen Komponenten des IT-Netzwerkes ermöglichen. Es gibt z. B. die GDT-Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Praxisverwaltungssystem und Medizingeräten oder die LDT-Schnittstelle für den Labor-Datentransfer. medatixx ist für die vielseitige Anwendung konzipiert und besticht auch hier mit Vielseitigkeit.
Telematikinfrastruktur Anwendungen – Die Telematikinfrastruktur (TI) ist die Datenautobahn des Gesundheitswesens. Die TI ermöglicht einen System- und Sektorenübergreifenden Informationsaustausch. Sie stellt verschiedenste Anwendungen bereit – einige sind verpflichtend und einige freiwillig. Wir bei ComService bieten Ihnen die TI, wenn gewünscht, gleich mit zur Praxissoftware an. Und mit unseren anderen Services wie Medizintechnik, Druckerservice, Support, Webdesign, eTerminal, etc. bekommen Sie dann alles aus einer Hand – und alles aufeinander abgestimmt. So holen Sie das Meiste aus Ihrer Praxistechnik heraus.
Die Praxissoftware medatixx hält sich selbst aktuell: Es werden ohne Eigenarbeit alle Stammdaten, Diagnosen etc. immer auf dem neuesten Stand gehalten. So werden Fehler vermieden. Mit dem Selbst-Update von medatixx laufen alle erforderlichen Updates automatisch – und Ihr Praxisbetrieb läuft ungestört weiter.
ComService-Service: Wir sind der Begleiter für Ihre Praxis, vom ersten Schritt an.
Mit unserer langjährigen Erfahrung gestalten wir die Hardware Ihrer Praxis so, dass Sie geräteübergreifend arbeiten können und jederzeit die Möglichkeit für Veränderungen und Erweiterungen haben.
Wir planen mit Ihnen zukunftssicher: Wir stimmen die Hardware auf Ihre Gegebenheiten ab, beraten Sie aber auch gleichzeitig, was auf dem Markt erhältlich ist und wohin uns die Entwicklung in Zukunft bringen wird. In der Technik beginnt die Zukunft schließlich immer genau jetzt.
Bestandsaufnahme: Wir wissen genau, was technisch gebraucht wird. In der Bestandsaufnahme stimmen wir Ihre Wünsche mit den technischen Gegebenheiten ab.
Beratung: Wo geht die Reise hin? Was erwartet Ihre Arztpraxis in fünf Jahren? Diese und andere Fragen klären wir mit Ihnen ab und zeigen Ihnen Lösungen.
Der Plan: Wir lieben es, wenn ein Plan funktioniert. Und wir lieben sehr gerne. Deshalb sind unsere Pläne besonders gut.
Umsetzung: Unsere Techniker setzen den gemeinsam erarbeiteten Plan in Ihrer Praxis um. Schnell, sauber und termingerecht.
Wartung: Auch nach dem Einbau der neuen Hardware haben Sie mit uns immer einen verlässlichen Partner, der vorausschaut und Ihre Hardware immer perfekt funktionieren lässt.
Super schneller Support
Sie haben ein technisches Problem in der Praxis? Ein Anruf genügt und wir kümmern uns darum. Wir bieten Ihnen als zuverlässiger, kompetenter Partner erstklassigen Support – schnell, kompetent und zielorientiert. Direkt per Remote und wenn nötig, schnell vor Ort.
Unsere Service-Zeiten sind von Montag bis Freitag: 07:00 – 21:00 Uhr.
Schreiben Sie uns gern, rufen Sie uns an oder buchen Sie direkt einen kostenlosen Beratungstermin.
x.scribe: Verlängerung der Testphase für x.isynet und x.vianova
Update (Stand: April 2026): Der Testzeitraum für x.scribe in x.isynet und x.vianova wird verlängert. Damit haben Praxen weiterhin die Möglichkeit, die Lösung kostenfrei bis zum 30.06.2026 im Alltag zu testen und sich ein umfassendes Bild von den Einsatzmöglichkeiten im Praxisbetrieb zu machen.
x.scribe im Praxisalltag testen
x.scribe steht in der Praxissoftware x.isynet und x.vianova für 14 Tage zur Verfügung.
Der Testzeitraum ist für die Praxen kostenlos.
Nach Ablauf der 14 Tage endet der Zugang automatisch, ohne weitere Verpflichtungen.
Das Angebot zum kostenlosen Test gilt bis zum 30.06.2026.
Hinweis: Um die vollen 14 Tage nutzen zu können, müssen die Praxen den Test spätestens am 16.04.2026 aktivieren!!
Um den Testzeitraum starten zu können, müssen Praxen zunächst das aktuelle Update für x.isynet/x.vianova installieren. Anschließend erscheint das x.scribe-Icon in der Symbolleiste von x.isynet/x.vianova. Nach Klick auf das Icon führen entsprechende Hinweisfenster zur Aktivierung des Testzeitraums.
Die Echtzeittranskription x.scribe
Mit der KI-Lösung x.scribe von medatixx kann das Gespräch zwischen Arzt und dem Patienten via Sprachaufzeichnung aufgezeichnet und daraus automatisch ein strukturierter und editierbarer Dokumentationsvorschlag für die direkte Übernahme in die rubrikenbezogene Dokumentation in der Praxissoftware erstellt werden.
Die technologische Basis von x.scribe ist auf medizinische Sprachmodelle für das Gesundheitswesen spezialisiert. Die Bereitstellung erfolgt für die Praxissoftwarelösungen x.isynet und x.vianova.
In der ambulanten Medizin eröffnet Künstliche Intelligenz vielfältige Möglichkeiten. Wir zeigen Ihnen, was schon alles geht und was alles kommt.
Hannes Breunig, Geschäftsführer ComService GmbH
Buchen Sie direkt online Ihren Beratungstermin
Wir sind da, um Sie zu unterstützen. Wenn Sie auch besten Service wollen, dann buchen Sie einfach einenkostenlosen Beratungsterminüber unsere Online-Terminvergabe. Wir freuen uns auf Sie!Buchen Sie einfach einen kostenlosen Beratungstermin über unsere Online-Terminvereinbarung. Wir freuen uns auf Sie!
Im Praxis-IT-Support gibt es Fälle, die lassen sich schnell lösen – und andere, die tiefer gehen. Genau hier kommt Sandra ins Spiel. Als erfahrene Supportkraft im Second Level sorgt sie dafür, dass auch komplexe Probleme nachhaltig gelöst werden – mit technischem Know-how und einem klaren Blick für den Praxisalltag.
Sandra, du bist unsere erfahrenste Supportkraft – was hat sich im Praxisalltag in den letzten Jahren am meisten verändert?
Am stärksten hat sich aus meiner Sicht die Einführung der Telematikinfrastruktur ausgewirkt. Seitdem ist das Supportaufkommen deutlich gestiegen. Viele Themen sind komplexer geworden und greifen stärker ineinander. Das merkt man im Alltag sehr deutlich.
Wann landet ein Fall bei dir im Second Level?
Im First Level werden zunächst die typischen ersten Schritte geprüft – also zum Beispiel einfache Maßnahmen wie Neustarts oder grundlegende Prüfungen. Wenn sich zeigt, dass das Problem nicht innerhalb kurzer Zeit gelöst werden kann oder komplexer ist, wird es an den Second Level übergeben. Dort haben wir dann die Möglichkeit, tiefer in die Analyse zu gehen und uns intensiver mit dem Problem zu beschäftigen, ohne direkt im laufenden Telefonbetrieb zu sein.
Ein Systemausfall heißt nicht, dass eine Praxis nicht mehr arbeiten kann.
Sandra Schultz, Support, ComService
Was reizt dich an komplexen Herausforderungen?
Mich reizt vor allem, dazuzulernen und Zusammenhänge zu verstehen. Ich finde es spannend zu sehen, wie Systeme miteinander arbeiten – und was passiert, wenn sie es einmal nicht tun. Genau diese Herausforderungen sorgen dafür, dass man sich fachlich weiterentwickelt und nicht stehen bleibt.
Was bedeutet für dich Praxisoptimierung – technisch und menschlich?
Praxisoptimierung bedeutet für mich, Arbeitsabläufe klarer, einfacher und effizienter zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um die Menschen, die damit arbeiten. Ich kenne den Praxisalltag noch aus der Zeit mit Papierakten – und auch die Herausforderungen der Digitalisierung.
Wichtig ist, Wege möglichst kurz zu halten und Prozesse so zu gestalten, dass Fehlerquellen reduziert werden. Gerade die menschliche Komponente spielt dabei eine große Rolle. Gleichzeitig hilft eine klare Struktur vor allem neuen Mitarbeitenden, sich schneller im Praxisalltag zurechtzufinden.
Was sollten Praxen viel öfter nutzen, um sich den Alltag zu erleichtern?
Ein ganz wichtiger Punkt ist aus meiner Sicht ein funktionierender Notfallplan. Viele Praxen haben keinen klaren Plan für den Fall, dass die Technik ausfällt. Dabei bedeutet ein Systemausfall nicht automatisch, dass nicht mehr gearbeitet werden kann.
Es kann helfen, einfache Strukturen vorzubereiten – zum Beispiel analoge Unterlagen oder alternative Zugriffe, um weiterhin handlungsfähig zu bleiben. Außerdem fällt mir auf, dass sich viele im Praxisalltag zu wenig mit den Systemen beschäftigen, mit denen sie arbeiten. Oft fehlt das grundlegende Verständnis dafür, was im Hintergrund passiert. Dabei würde genau das helfen, sicherer im Umgang mit der Technik zu werden und viele Probleme im Alltag besser einordnen zu können.
Wenn im Praxisalltag etwas nicht mehr funktioniert, braucht es mehr als schnelle Lösungen. Sandra steht im Second Level genau für diesen Moment: Probleme verstehen, Zusammenhänge erkennen und nachhaltige Lösungen schaffen – damit Praxen handlungsfähig bleiben.